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ID #1006

Backup

Frage: Kann ich die Daten sichern, muss ich sie sichern?

Antwort: Das Verzeichnis "/etc" wird beim Update auf Arktur 3.4 sowieso gesichert (weil da die allermeisten lokalen Daten liegen).

Bei Arktur 3.4 wird auch ein sehr komfortables Backup-Programm mitgeliefert ("rsnapshot"); es kann auch schon vorm Update installiert werden und einige Tage lang die alte Installation sichern; das beruhigt ungemein.

Bei Arktur 3.0 bis 3.3 muss dazu das Programm "rsync" aktualisiert werden: http://arktur.de/stabil/Updates/rsync-a3up.zip"

http://hullen.de/helmut/Arktur/rsnapshot.zip für "Arktur" angepasstes Programm "rsnapshot"

http://hullen.de/helmut/Arktur/sichern/backupserver.html Anleitung für den Backupserver mit "rsnapshot"

http://hullen.de/helmut/Arktur/basteln/Reserverechner.html Anleitung für einen Reserve-Rechner

Inhaltsverzeichnis


Konfigurationsdatei

"rsnapshot" benutzt (vor-eingestellt) die Konfigurationsdatei /etc/rsnapshot.conf.

Test:

rsnapshot -t hourly

muss ohne Fehlermeldungen durchlaufen.

Steuerdatei

  • Das Backup wird vom Skript /root/bin/mach-back gesteuert.
    Dieses Skript wird von Cron-Jobs mit den gewünschten Parametern aufgerufen.
  • Vor-eingestellt ist die Sicherung nach /home/backup.
    Wenn nicht ins Verzeichnis "/home/backup" gesichert werden soll, dann ist eine Parameterdatei in "/root/.mach-back" anzulegen, z.B. mit dem Namen Arktur.


  • Einzig der Cron-Job mit dem Parameter "hourly" macht jeweils ein neues Backup; die Parameter "daily", "weekly", "monthly" und "yearly" benennen diese Backups nur um (und erlauben damit auch den Zugriff auf ältere Sicherungen).


Speicher-Varianten:

auf Verzeichnis in "/home"

/root/bin/mach-back hourly

Die "/home"-Partition muss genug Platz haben.

auf eigene Partition oder NFS-Freigabe

/root/bin/mach-back hourly Arktur

Die in "/root/.mach-back/Arktur definierte Partition oder NFS-Freigabe muss existieren (genauer: zum Zeitpunkt der Sicherung erreichbar sein) und genug Platz haben.

Anstelle einer hier als Beispiel genannten IDE-Partition kann auch eine per USB oder Firewire angebundene Platte benutzt werden.

Quota

Wenn der Plattenplatz der Benutzer quotiert ist, dann muss die Sicherung auf einer anderen Partition (oder Platte) als "/home" liegen, weil sonst jede der dort abgelegten Sicherungen mitgezählt wird.

Selbstverständlich kann (und sollte) diese andere Platte (oder Partition) nach "/home/backup" gemountet werden; Linux erlaubt das.

Platzbedarf

Wegen der Kombination von "rsync" und "hard links" benötigen auch 10 Sicherungen tatsächlich nicht wesentlich mehr Platz als 1 Sicherung.

Auf einem meiner Rechner liegen inzwischen etwa 25 Sicherungen des Servers, sie belegen nicht mal das Doppelte einer einzelnen Sicherung. Wer hinreichend neurotisch ist, der rechnet mit dem 3-Fachen einer einzelnen Sicherung.

Gerade in Schulen ist zu überlegen, ob die Jahressicherung ausgelagert werden; sie dürften einerseits oft nur alte Linux-Programme und andererseits veraltete Home-Verzeichnisse der Schüler enthalten.

Zeitbedarf

Wie oben schon erwähnt: einzig die "hourly"-Sicherungen dauern etwas länger; die anderen Sicherungen sind faktisch nur Um-Etikettierungen.

Sicherung im eigenen Rechner (Verzeichnis oder Partition)

200-MHz-Rechner, 3 MByte/s Platten-Datenrate: 1 GByte/Minute

500-MHz-Rechner, 28 MByte/s Platten-Datenrate: 2 GByte/Minute

Sicherung übers Netz

200-MHz-Rechner, 100-MBit/s-Netz (full duplex): 60 Minuten/Gbyte (da dauert vor allem das Kopieren auf dem Zielrechner sehr lange).

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Letzte Änderung der FAQ: 2006-04-02 19:36
Autor: Helmut Hullen
Revision: 1.2

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