Linbo

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Prinzip

Linbo wird von Klaus Knopper entwickelt, es konkurriert mit Rembo.

  • Linbo ist ein Minilinux, das über PXE (oder auch anders, weswegen auch Clients ohne PXE gehen)

gebootet wird.

  • Mit Linbo kann man (wie auch bei anderen Imagelösungen) Images erstellen und über das Netz verteilen.
  • Clients werden in einer Datei verwaltet, die vom Format her identisch ist mit der /etc/linuxmuster/workstations. Es gibt also auch Hardwareklassen.
  • In der jeweiligen start.conf werden die Partitionsstruktur und die Betriebssysteme zentral verwaltet (man erinnere sich an die config-Dateien unter /groups/<hardwareklasse>, nur deutlich übersichtlicher).

Geklont wird vornehmlich so:

  • Auf dem Client gibt es lokal eine Cachepartition (Reiser-FS), in die Images von z.B. /dev/sda1 überspielt werden.
  • Ein Standardimage ist ein 1:1-Abbild der Partition in einer cloop-Datei (komprimiert). Dieses Basis-Image wird dann von der Cachepartition auf den Server hochgeladen und steht so allen Clients der gleichen Hardwareklasse zur Verfügung.
  • Die Registry am Client wird über eine .reg Datei gepatcht.
  • Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, ein differentielles Image per rsync zu erstellen. Das ist deutlich kleiner.

Holger Baumhof, Mailingliste "paedml_linux" 29.06.08 ("Musterlösung")

Installation

  • Platz für "/var/linbo" verschaffen, z.B. durch Verlinkung oder aber durch Mounten einer weiteren hinreichend grossen Partition (bei Arktur ist die Partition "/var" je nach Plattengrösse zwischen 2 und 10 GByte gross, das reicht nicht, wenn etliche Client-Images gespeichert werden sollen)
  • Dateien "/etc/rsyncd.conf" und "/etc/rsyncd.secrets" prüfen
  • Eintrag für "rsyncd" in "/etc/inetd.conf" prüfen (siehe auch "man rsyncd.conf")

Der PXE-Teil der o.g. Linbo-Pakete wird nach "/var/linbo" geschrieben; wer mehrere Versionen testen will, der sollte die Pfade mit den Versionsnummern versehen und den "tftproot"-Pfad per Symlink einstellen.

Im odsPXE-Menu wird "Linbo" im Menu "klonen" angeboten; wer ohne Menu arbeiten will, der stellt bei "dnsmasq" den Pfad am einfachsten in "/etc/dnsmasq.d/Arktur.conf" im Eintrag "tftp-root" ein; vor-eingestellt ist dort "/tftproot".

Betrieb

siehe vor allem "LINBO.pdf" (im Verzeichnis "/usr/share/doc/linuxmuster-linbo", muss vielleicht nach "/home/tmp" o.ä kopiert werden, damit es auch von einem Client aus gelesen werden kann)

Weblinks