Incron

Aus Arktur
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incron reagiert auf Datei- und Verzeichnis-Ereignisse, insbesondere äuf Änderungen. Damit können also ohne aufwändigen Cronjob Verzeichnisse etc. überwacht werden.

Bei "Arktur" sind einige Jobs in "/etc/incron.d" vordefiniert.

Weitere Jobs können entweder dort oder (ähnlich wie Cronjobs) mit "incrontab" angelegt werden.

Das Arbeiten mit "incrontab" ist aber tückisch; Kommentare werden gefressen, Übergabe-Parameter wie "$@" für den betroffenen Pfad werden als Variable interpretiert und ausgewertet. Es dürfte sicherer sein, die entsprechende Datei z.B. mit dem "midnight commander" zu bearbeiten und sie zum Abschluss mit "incrontab -d" einlesen zu lassen.

  • Trennzeichen zwischen den 3 Blöcken (Pfad, Option(en), Befehl (evtl. mit Parametern)) muss 1 Leerzeichen sein.
  • Mehrere Optionen werden durch Komma verbunden.
  • Kommentarzeichen führen zur Meldung "cannot exec process: ..." in "/var/log/warn"

Die Ausführung wird in "/var/log/messages" notiert (Suche nach "incrond").

Optionen

  • IN_ACCESS Datei wurde lesend geöffnet
  • IN_ATTRIB Metadaten sind geändert worden (permissions, timestamps, extended attributes, etc.)
  • IN_CLOSE_WRITE Datei wurde nach schreibendem Zugriff geschlossen
  • IN_CLOSE_NOWRITE Datei wurde geschlossen ohne dass etwas geschrieben wurde
  • IN_CREATE Datei oder Verzeichnis wurde erstellt
  • IN_DELETE Datei oder Verzeichnis wurde gelöscht
  • IN_DELETE_SELF Überprüftes Verzeichnis selbst wurde gelöscht
  • IN_MODIFY Datei wurde geändert
  • IN_MOVE_SELF Überprüftes Verzeichnis selbst wurde verschoben
  • IN_MOVED_FROM Datei ist aus überprüftem Verzeichnis verschoben worden
  • IN_MOVED_TO Datei ist in überprüftes Verzeichnis geschoben worden
  • IN_OPEN Datei ist geöffnet worden

Befehls-Parameter

  • $@ – Der Name des überprüften Verzeichnis selbst
  • $# – Name der betroffenen Datei
  • $% – Das entsprechende Event (Textform)
  • $& – Das entsprechende Event (Nummerische Form)
  • $$ – Ein Dollarzeichen

Weblinks