Hardware:USV
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USV
- Nötige Leistung: 300 W (Packungs-Angabe meistens "VA" - ich kenne den Unterschied) reicht i.a. aus; die USV hat nur den Server für einige Minuten zu versorgen und ihn (z.B. nach 3 Minuten) kontrolliert herunterzufahren.
- Sie hat nicht auch den Monitor zu versorgen.
- Die USV sollte nicht den Betrieb für längere Zeit aufrechterhalten - das ist bei Schulen nicht nötig. Denn wenn der Strom für längere Zeit ausfällt (z.B. wegen Bauarbeiten), dann läuft auch kein Client.
Betrieb
Normalerweise wird eine USV automatisch bei Start des Rechner eingebunden, nachdem sie korrekt konfiguriert wurde. Dazu dient bei "Arktur" das Skript "/etc/init.d/ups".
Meldungen landen (je nach USV vielleicht unter etwas anderem Namen) in "/var/log".
Wer zum Testen den USV-Daemon von Hand starten oder stoppen will:
/etc/init.d/ups start /etc/init.d/ups stop
Kontrolle, ob der Daemon läuft: (meistens)
ps waux | grep [u]ps
muss mindestens 1 (lange) Zeile zeigen.
APC
Konfiguration
- Eingerichtet wird die USV im "sysadm"-Menu.
- "apctest" muss bei nicht laufendem Dämon fehlerfrei laufen, "apcaccess" desgleichen.
- Die Meldungen von "apctest" landen in der Datei "apctest.output" (auch) in dem Verzeichnis, von dem aus der Befehl gestartet wurde.
- http://www.apcupsd.org/manual/Monitoring_Tuning_your_UPS.html gibt einige Hilfen.
- Insbesondere (in "/etc/apcupsd/apcupsd.conf"):
NETSERVER on NISPORT 7000 oder NISPORT 3551
Eine alte "apcupsd.conf" kann noch den Parameter "NETACCESS" enthalten; der muss ausgeblendet oder gelöscht werden.
Web-Interface
Die *.cgi-Dateien liegen in "/etc/apcupsd/cgi",
chgrp -R www /etc/apcupsd chmod -R ug+rX /etc/apcupsd
Kommandozeile
/etc/apcupsd/cgi/multimon.cgi
liefert bei falschem NISPORT am Ende eine entsprechende Fehlermeldung. Alte Dateien sind auf 7000 eingestellt, neue auf 3551.
Browser
- in "/etc/apache/Arktur.conf" sollte ein Alias "apcups" eingetragen sein, der auf "/etc/apcupsd/cgi" zeigt
lynx localhost/apcups/multimon.cgi
sollte (in schönerer Form) die Angaben zeigen, die auch der direkte Aufruf von "multimon.cgi" präsentierte.
- Wenn das funktioniert, dann kann anschliessend diese Ausgabe auch von irgendeinem Client aus ("von berechtigten Personen") per
http://arktur/apcups/multimon.cgi
bewundert werden.
Meldungen
Der apcupsd-Daemon schreibt regelmässig Meldungen nach
/var/log/apcupsd.events /var/log/apcupsd.status
ReVolt
Bei www.pearl.de wird (2006/2007) die USV "ReVolt PE 1732" für knapp 50 Euro angeboten. Sie läuft mit den Einstellungen für "Belkin ReSource F5C520c" in der "/etc/upsd.conf".
Konfiguration
- Der Block für "ReVolt" oder "Belkin ReSource F5C520c" in der "/etc/upsd.conf" muss freigeben werden; bei den 5 Zeilen ab "RTS" muss ggfs. die Raute ("#") entfernt werden.
- Die USV wird im "sysadm"-Menu eingerichtet.
Meldungen landen in "/etc/upstatus"
Trust PW-4120M
siehe ftp://hullen.mydyn.de/pub/Linux/Trust/ (Holzhauer)
Mustek
http://www.mustek.de/ger_/html/produkte_ups.htm
Mustek "PowerMust Office"-USV
| . | Office 350 | Office 600 |
|---|---|---|
| Leistung | 350 VA/210 W | 600 VA/390 W |
| Kapazität | 6 Min | 16 Min |
Konfiguration
Mitgeliefert wird "WinPower", das auch unter Linux laufen soll; dort erfordert es jedoch ein GUI, ist also für den unbeaufsichtigten Betrieb eher ungeeignet.
Die USV kann auch mit "nut" betrieben werden; das Programm wird bei Arktur mitgeliefert.
- USB funktioniert "im Prinzip"
- serielles Datenkabel funktioniert ("im Prinzip"); ist noch nicht per "sysadm"-Menu einstellbar
"nut"-Konfiguration:
- Datei /etc/ups/ups.conf
user = nut [mustek] driver = megatec port = /dev/ttyS0 desc = "Mustek" [mustek-usb] driver = megatec_usb port = /dev/usb/hiddev0 desc = "Mustek-USB"
- einmalige Befehle (per Kommandozeile)
useradd -G uucp nut mkdir -p /etc/ups touch /etc/ups/upsd.users chown -R nut /etc/ups chmod -R o-rwx /etc/ups mkdir -p /var/state/ups chown -R nut /var/state/ups
Brechstange (eigentlich sollte "nut" als Mitglied der Gruppe "uucp" reichen)
chmod 666 /dev/ttyS0
- Minimal-Test:
killall upsd killall megatec
- seriell:
megatec -a mustek -DDDD
- USB:
megatec_usb -a mustek-usb -DDDD
muss andauernd den Zustand der USV anzeigen; Abbruch mit "Strg C" (evtl. mehrmals)
- Dauerbetrieb:
upsdrvctl start mustek
oder
upsdrvctl start mustek-usb
- Kontrolle:
pgrep -l mega
sollte die Prozess-ID des USV-Dämons zeigen.
