Drucker

Aus Arktur
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Inhaltsverzeichnis

Netzwerkdrucker ins Netzwerk aufnehmen

  1. Den Drucker mit dem Netzwerk verbinden und einschalten. Er bekommt eine IP-Adresse vom DHCP-Server.
  2. Die IP-Adresse des Druckers aus der Datei "/var/log/messages" als root auslesen, z.B. mit "tail /var/log/messages"
  3. Mit dem Browser die Konfigurationsseite des Druckers auswählen (http://<die IP-Adresse des Druckers>)
  4. Dem Drucker eine feste IP-Adresse zuweisen, am besten aus dem Bereich 192.168.0.11 bis 192.168.0.19
  5. In den Nameserver-Dateien den gewünschten Namen des Druckers (Rechners) der IP-Adresse des Druckers zuordnen:
    1. bind: /etc/named/named.LAN und (z.B.) /etc/named/ip0
    2. dnsmasq: /etc/dnsmasq.d/dnsmasq.Arktur.conf
    3. Drucker ausschalten (damit seine Netzwerkdaten nicht mehr gesehen werden)
    4. Nameserver die neue Konfiguration neu einlesen lassen: "/etc/init.d/named restart"
    5. Drucker einschalten; er muss jetzt unter der festen IP-Adresse und auch unter dem soeben definierten Namen im Netz sichtbar sein
  6. Von der Konfigurations-Seite des Druckers die Testseite ausdrucken
  7. Von dem Rechner (Client) aus, wo der Drucker benutzt werden soll, soll er im Netzwerk gefunden werden; die Treiber können installiert werden.

Wenn der Rechner dauerhaft von einem Client eingebunden werden soll, dann muss er als "lokaler Drucker" eingebunden werden; "Netzwerkdrucker" ist dann zu nehmen, wenn er an einen Windows-Rechner angeschlossen und bei diesem Rechner "freigegeben" worden ist.

Drucker unter Arktur-Kontrolle

Drucker am Windows-Client

zum Thema Drucker meine Standardempfehlung: Mach es nicht mit der Windows(=NetBIOS)-Freigabe, sondern eine Ebene tiefer mit dem LPR-Druckdienst.

Auf dem PC, an dem die Drucker lokal (LPT oder USB) angeschlossen sind, wird der LPR(=UNIX)-Druckdienst installiert(Windowskomponente). Der PC verhält sich jetzt wie ein Printserver.

Auf den Netzwerkclients werden die Drucker lokal an einem TCP-Port(neuer Anschluss) installiert.

Mit dieser Methode bist Du frei von Rechte- und Lizenzproblemen. Einziger Wermutstropfen: Irre gelaufene Druckaufträge lassen sich nur dort löschen, wo sie erzeugt wurden. Dafür werden sie aber auch nicht gebunkert, bis der Printserver-PC zufällig einmal an ist, sondern es gibt sofort eine Fehlermeldung am Netzwerkclient, wenn der Printserver nicht erreichbar ist.

Jürgen Engeland, Mailingliste "schan-user" 30. Mai 2009

Terminologie

WINDOWS versteht unter "Netzwerkdrucker" NUR Drucker, die über das WINDOWS-Protokoll verbunden werden, also z.B. einen Drucker, der lokal an einem anderen Windows-PC angeschlossen ist und im dortigen Windows freigegeben wurde (Windows' Datei- und Druckerfreigabe).

ALLE ANDEREN übers Netzwerk angesteuerten Drucker sind für Windows KEINE Netzwerkdrucker, und da Windows nur diese beiden Alternativen zur Auswahl hat, sind das für Windows LOKALE Drucker, die aber z.B. an einem lokalen TCP/IP-Port hängen.

Drucker, die mit ihrer Netzwerkkarte das Windows-Protokoll beherrschen, heißen bei Windows auch Netzwerkdrucker. Und seit Windows 2000 sind auch Drucker, die über das Internet Printing Protokoll angesteuert werden, Netzwerkdrucker im Sinne von Microsoft.

Diskussion in der Newsgroup "de.comp.hardware.drucker" Mai 2013

Weblinks

  1. http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc781020(WS.10).aspx Unix-Dienste
  2. http://www1.hrz.tu-darmstadt.de/drucken/DDienste_Win.html
  3. http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=63593&page=2